Geringere Nebenkosten sind beim Immobilienkauf entscheidend

Die Höhe der Nebenkosten sind für mehr als die Hälfte aller potenziellen Immobilienkäufer ein entscheidendes Kriterium. Bei den Kaufnebenkosten ist die Maklerprovision die umstrittenstenste Gebühr. Sie wurde bis Ende 2020 je nach Bundesland und Maklerfirmen in untescheidlicher Höhe berechnet.

Grundsätzlich hätten also geringe Nebenkosten mehr Kaufinteressenten zur Folge.

Kaufinteressenten bevorzugen niedrige Kaupreise und Nebenkosten

1 %
Geringere Kaufpreise bzw. geringere Baukosten
1 %
Geringere Nebenkosten
1 %
Höhere finanzielle Unterstützung durch z.B. Fördermittel von Staat / Gemeinde

Quelle: Interhyp/Statista-Umfrage, 1000 Befragte in Deutschland

Dies hat auch inzwischen die Politik eingesehen und bereits reagiert. So gilt seit dem 23. Dezember 2020 beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern ein neues Gesetz. Ähnliches gab es bereits im Juni 2015, wo die Politik das Bestellerprinzip bei der Vermieterung von Wohnungen mit Hilfe eines Maklers einführte. Seitdem zahlt bei der Vermietung von Wohnungen derjenige die Maklerprovision, der den Makler beauftragt.

Für die Maklerprovision beim Immobilienverkauf gilt nun, dass maximal 50 % der Kosten auf den Käufer abgewälzt werden können. Dies wurde in den meisten Bundesländern bereits zuvor zu gehandhabt. Für Berlin, Brandenburg, Bremen Hamburg und Hessen ist dies neu. Hier bezahlte bislang der Käufer die komplette Maklerprovision – meist 7,14 % des Kaufpreises.

Spätestens mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes zur häftigen Teilung der Maklerprovision dürfte auch die Verkäuferseite ein Interesse am Einsparen der Maklergebühr haben.

Adresse und dann...

Gehen Sie doch einfach mal vorbei. Nutzen Sie die Gelegenheit und klingeln auf gut Glück.
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